Krisenvorsorge, JETZT!

Jetzt ist die Zeit um endlich mit der Krisenvorsorge zu beginnen!

Die globalen Ereignisse sind in letzter Zeit besonders besorgniserregend. Egal ob Corona-Krise, Flüchtlingskrise, Ukrainen-Krise oder Inflation. Wir erleben derzeit wie sich mehrere Krisen gegenseitig verstärken und für Spannungen sorgen.
Es ist deshalb jetzt tatsächlich an der Zeit, dass zumindest die “Basics” der Krisenvorsorge vorhanden sind.

Dieser Post soll dazu dienen, alle nochmal ein Stück weit zu sensibilisieren da jederzeit eine Eskalation der oben genannten Szenarien eintreten könnte.

Dementsprechend ist es sinnvoll und notwendig, noch jetzt Vorbereitungen zu treffen.


1. Lebensmittel- u. Getränkevorrat – Hygiene u. Hausapotheke

Wer noch keine Vorräte hat, sollte nun damit anfangen.

In der Krisenvorsorge ist ein ausreichender Lebensmittelvorrat die erste Priorität.

Ein guter Vorrat von mehreren Wochen bis zu mehreren Monaten sollte auf jeden Fall vorhanden sein um im Ernstfall nicht von Dritten abhängig zu sein.

Das “Bundesamt für Bevölkerungschutz und Katastrophenhilfe” bietet eine 2 Wochen Liste an an derer man sich orientieren kann.

Checkliste vom BBK

Damit man die Lebensmittel auch zubereiten kann, ist es unerlässlich, dass man eine alternative Kochmöglichkeit, wie z.B. einen Campingkocher und Ersatzkartuschen, zur Verfügung hat.

Die Hygiene ist im Krisenfall von sehr großer Bedeutung. Neben einer ausreichenden Hausapotheke und Verbandsmaterial sind vorallem Müllbeutel, Seife, Desinfektionsmittel, Zahnpasta, Zahnbürsten und Klopapier von elementarer Bedeutung!


2. Informationbeschaffung und Energievorsorge

In einem Krisenfall sind Informationen von höchster Priorität.
Fehlen uns entscheidende Informationen, ist es uns nicht möglich weitere Vorgehensweisen akkurat zu planen und umzusetzen.

Zu den Mindestanforderungen gehört ein batteriebetriebener Weltempfänger oder Radio und wenn möglich auch ein Breitband Funkscanner.

Damit auch von fremdsprachigen Radiostationen eingegangene Informationen genutzt werden können sollten auf jeden Fall ein paar Wörterbücher in diversen Sprachen vorhanden sein.

Damit Elektrokleingeräte auch dauerhaft genutzt werden können, ist eine unabhängige Stromversorgung wie z.B. Ein Stromgenerator oder ein Solarpanel ebenfalls ein Muss.

Im Trekkingbereich gibt es bereits seit Jahren sehr gute Mini-Solaranlagen die über USB diverse Geräte und Akkus aufladen können.

Für die Nacht sind außerdem noch Kerzen und Taschenlampen mitsamt Ersatzbatterien in ausreichendem Maße von nöten.

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Für den Winter benötigt man eine alternative Heizmöglichkeit wie z.B. einen Holz, Petroleum oder Gasofen.

Der Petromax Loki ist z.B. eine kleine aber effektive Möglichkeit um im Winter eine alternative Heizmöglichkeit bereit zu halten, falls die öffentliche Versorgung nicht mehr gewährleistet werden kann.


3. Heimverteidigung

Zur Hausverteidigung gehört eine ausreichender Brandschutz und, je nach Risikogebiet, ein Überflutungsschutz.

Für den Brandschutz muss mindestens ein Feuerlöscher, Löscheimer und eine Löschdecke vorhanden sein. Zusätzlich sind Brand und Rauchmelder ein “Muss” in jedem Haus.

Der Feuerlöscher sollte, wenn möglich, KEIN PULVERlöscher sein. Diese sind in der Regel nur bedingt zur Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen geeignet.

Für die Brandbekämpfung zu Hause sollte ein Schaumlöscher die erste Wahl sein.

Zum Hochwasserschutz empfiehlt es sich, mehrere Sandsäcke (Am besten gefüllt) vorrätig zu halten. Ein Schlauchboot sollte je nach Risikogebiet auch mit eingeplant werden.

Ein Winter kann sehr lange dauern und sehr kalt werden.
Nur wer ausreichend Heizmaterial bevorratet oder beschaffen kann ist auch wirklich darauf vorbereitet


4. Selbstverteidigung

Zur Krisenvorsorge gehört auch ein gesundes Maß an Selbstverteidigungsmöglichkeiten.

Gerade in Deutschland ist die Beschaffung von Selbstverteidigungsmitteln wie z.B. Schusswaffen allerdings mit einigen Schwierigkeiten verbunden und selbst wenn man alle Anforderungen erfüllt, könnte in einer Krisensituation der Staat die Waffen auch konfiszieren.

Dies sollte immer im Hinterkopf behalten werden wenn es um die Anschaffung von erlaubnispflichtigen Waffen geht.

Aber auch in Deutschland gibt es noch genügend freie und vor allem legale Möglichkeiten zur Selbstverteidigung wie z.B. Pfefferspray, Teleskopschlagstöcke, Armbrüste oder auch Pfeil und Bogen.

Merke: Wer sich in einer Notwehrsituation befindet darf sich mit ALLEM, was einem zur Verfügung steht, zur Wehr setzen. Dazu sei allerdings gesagt, dass die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden muss.

Auch der Einsatz von Alarmanlagen und Hausbefestigungen muss bedacht werden. Es gibt bereits günstige Alarmanlagen zu kaufen und auch der Einbau von diversen Sicherheitmechanismen im Haus kostet nicht viel Geld, schützt aber zuverlässig bzw. sorgt für mehr Vorbereitungszeit.


5. Wertsicherung


Nicht nur Lebensmittel und Selbstverteidigungsmittel spielen in der Krisenvorsorge eine große Rolle. Auch die Bevorratung von Wertsicherungsgegenständen wie z.B. Edelmetalle, Schmuck oder Bargeld in verschiedenen Landeswährungen muss in betracht gezogen werden.

Gold wird z.B. schon seit Jahrtausenden als krisensichere Wertsicherung genutzt. Zwar hilft Gold während einer Krise nicht viel, sorgt allerdings dafür, dass nach einer Krise der Neuanfang leichter fällt. Es ist also ein Wertspeicher.

Ebenso sind diverse Tauschmittel wie Alkohol, Tabak und Kaffee von besonderer Bedeutung und sollten ebenfalls in betracht gezogen werden.


6. Fluchtrucksack

Der Fluchtrucksack ist bei Krisenvorsorge das “Ultima Ratio”, allerdings auch unerlässlich.
Auf meinem YouTube-Kanal gehe ich in diversen Videos explizit auf diesen Ausrüstungsgegenstand ein und gebe Tipps zur Erstellung und zum Einsatz.





Wenn wir diese Punkte nun als Prioritätsliste anlegen benötigen wir für die “Krisenvorsorge Basics” folgendes:

  1. Lebensmittel und Getränkevorrat für mehrere Wochen/Monate
  2. Campingkocher u. Gaskartuschen 
  3. Notfallapotheke u. Verbandskasten
  4. Hygiene Artikel (Müllbeutel, Seife, Zahnpasta, Zahnbürsten etc.)
  5. Weltempfänger/Radio
  6. Breitband Funkscanner
  7. Kerzen in div. Größen
  8. Taschenlampen u. Ersatzbatterien/Akkus
  9. Mini-Solaranlage
  10. Stromgenerator min. 1000W
  11. Alternative Heizmöglichkeiten und Brennstoffe
  12. Akkuladegeräte
  13. Rauchmelder, Feuerlöscher, Löscheimer, Löschdecke
  14. Sandsäcke, Schlauchboot
  15. Selbstverteidigungsmittel
  16. Wert- Tauschgegenstände (Gold, Silber, Schmuck, Tabak etc.)
  17. Fluchtrucksack

Auf diesem Blog gehe ich in Zukunft auf die einzelnen angesprochenen Punkte noch einmal ganz genau ein und gebe Tipps wie sich diese Art der Krisenvorsorge effektiv umsetzen lässt.

Schaut also regelmäßig vorbei um keine neuen Blogbeiträge zu verpassen!


In unserem Forum gibt es außerdem diverse Beispiele wie ein solcher Vorrat im Detail aussehen kann.
Schaut vorbei und nehmt an den Diskussionen teil.

http://forum.urban-prepping.de/

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3 Antworten

  1. 11. Januar 2022

    […] für das Notwendigste nicht mehr ausreichen. Man sollte sich also so früh wie möglich mit den Vorbereitungsmaßnahmen […]

  2. 11. Januar 2022

    […] einen kleinen Leitfaden an die Hand, wie man sich zumindest Ansatzweise auf ein solches Szenario vorbereiten […]

  3. 4. Februar 2022

    […] einem früheren Beitrag habe ich bereits darüber gesprochen, dass man besser früher als später mit der Krisenvorsorge […]

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